Sagehorn. Beim Brand eines Doppelhauses in der „Kirchweyher Straße“ ist am Freitag ein Schaden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro entstanden. Als die Feuerwehrleute das Haus erreichten, quoll bereits dichter Qualm aus dem Dach. Eine Hälfte des Gebäudes wurde durch das Feuer komplett zerstört.
Das Feuer wurde um kurz nach 14 Uhr von Nachbarn entdeckt. Noch während sie an den Haustüren Sturm klingelten, riefen sie die Feuerwehr. Die Familien konnten sich unverletzt ins Freie retten.
Wegen der Größe des Objekts wurde sofort Großalarm für die Feuerwehren Oyten und Bassen ausgelöst. Zur Absicherung der Einsatzkräfte steuerte auch ein Rettungswagen die „Kirchweyher Straße“ an. Während des Einsatzes wurde eine zweite Drehleiter der Ortsfeuerwehr Achim alarmiert. Insgesamt waren 80 Feuerwehrleute im Einsatz.
Weil sich alle Hausbewohner bereits aus dem Gebäude gerettet hatten, konnte die Feuerwehr gleich mit dem Löschangriff beginnen. Unter schwerem Atemschutz drangen Trupps in das Obergeschoss vor und versuchten, den brennenden Dachstuhl zu löschen. Auch von außen richteten Feuerwehrleute die Rohre auf das Dach.
„Durch einen sofortigen und massiven Wassereinsatz aus mehreren Rohren und die schnelle Öffnung der Dachhaut konnten wir eine Durchzündung des Schwelbrandes verhindern“, sagt Feuerwehr-Sprecher Ralf Dühnfahr.
Nach ungefähr einer halben Stunde konnte die Einsatzleitung „Feuer aus“ vermelden. Während vor dem Haus die Feuerwehrleute die ersten Schläuche einrollten und in ihren Wagen verstauten, wurde im Obergeschoss, mit Hilfe der Achimer Wärmebildkamera, jede Ecke des Gebälks auf Glutnester kontrolliert.
Verletzt wurde bei dem Brand niemand, der Sachschaden ist enorm. Eine Seite des Doppelhauses ist durch den zerstörten Dachstuhl, giftigen Qualm und Löschwasser unbewohnbar geworden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 250.000 Euro. Noch während der Löscharbeiten haben die Beamte erste Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.