Führungswechsel beim Achimer THW
Achim (chb). Führungswechsel bei der
Achimer Ortsgruppe vom Technischen Hilfswerk (THW). Bei einem Festakt
zur Einweihung einer neuen Fahrzeughalle wurde auch der neue
Ortsbeauftragte in sein Amt eingeführt. Künftig wird Christian Probst
die Geschicke des rund 100 Mann starken Ortsverbandes lenken. Er
übernimmt das Amt von Marco Schmitt, der sich künftig mehr um seine
Familie kümmern möchte.
|
Christian Probst (links) übernimmt das Amt von Marco Schmitt.
|
 |
|
| |
„Mit Marco Schmitt verlässt ein sehr guter
Kapitän die Brücke, aber glücklicherweise verlässt er nicht das
Schiff", sagte Ralph Dunger, THW-Landesbeauftragter für Niedersachsen
und Bremen, vor 100 Vertretern von Behörden, Politik und
Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. „Heute geben wir Marco Schmitt
gebraucht , aber gut erhalten, an seine Frau zurück. Ihr möchte ich
für die langjährige Unterstützung ihres Mannes danken", so Ralph
Dunger. „Mit Christian Probst haben wir einen sehr motivierten
Nachfolger gefunden", sagt der Landesbeauftragte.
|
Christian Probst
leistete ab 1987 Wehrersatzdienst beim Technischen Hilfswerk. Sein
ruhiger und überlegter Führungsstil zeichnet ihn aus. Neben Einsätzen
bei den Elbhochwassern half er nach dem Zugunglück in Eschede sowie
einer Gasexplosion in einem Hotel in Thedinghausen. Auch bei
Auslandseinsätzen in Ruanda und Frankreich setzte er sich für seine
Mitmenschen ein. Für sein Engagement erhielt er im vergangenen Jahr
den Ehrenpreis der Stadt Achim.
Das sehr gute Verhältnis zwischen
Feuerwehr und THW lobte Achims Stadtbrandmeister Olaf Dykau. „Unter
der Führung von Marco Schmitt sind wir näher zusammengerückt, das
wollen wir mit seinem Nachfolger gerne Ausbauen", so Dykau.
„Die
Anforderungen an einen Ortsbeauftragten sind in fachlicher und
zeitlicher Ansicht geprägt von einem hohen Maß an Verantwortung und
von einem mindestens ebenso hohen Maß an Einsatzbereitschaft", sagte
Landrat Peter Bohlmann. „Ich finde es bewundernswert, wenn sich in der
heutigen zeit Menschen finden, die ein solches Ehrenamt übernehmen und
ausfüllen."
Anschließend wurde die neue Fahrzeughalle in Betrieb
genommen. In dem Gebäude des THW ist die Fachgruppe „Wassergefahr" mit
einem Ladekran sowie drei Booten untergebracht.